3. Luxemburg-Tour 23.09.2017

Die Königsetappe stand für diese Saison an! Nach fast 3 Wochen mit kalten Temperaturen, Regen ohne Ende und stürmischen Abschnitten war es an der Zeit, wieder gemeinsam auf die Hobel zu steigen und die Fahrt zur luxemburgischen Grenze anzutreten.

In diesem Jahr waren alle Vennbahnracer am Start, ideale Voraussetzungen also für eine super Tour.

Jedoch schlug der Pannenteufel schon vor der Abfahrt zu! Vennbahnracer 2 hatte am Vorabend die Räder kontrolliert und aufgepumpt, trotzdem war ein Rad am Morgen platt.

Somit verschob sich der Start.

Nach der Abfahrt in Konzen kurz vor Faymonville die nächste Panne: Es erwischte wieder Vennbahnracer 2, diesmal der Hinterreifen und wieder verloren wir kostbare Zeit.

Hinzu kamen am Morgen sehr kalte Temperaturen, wir waren jedoch vorbereitet und hatten Jacken dabei. Im Laufe des Tages kam immer mehr die Sonne zum Vorschein und es wurde richtig angenehm warm.

Wir erreichten St. Vith um die Mittagszeit, dann standen bis nach Troisvierges noch ca. 34 km an. Um ca. 14.40 Uhr standen wir am Bahnhof in Troisvierges. Die Chance also, vor Anbruch der Dunkelheit wieder zu Hause anzukommen ging gegen Null. Deshalb nur eine Viertelstunde Aufenthalt in Troisvierges, dann Rückfahrt bis nach St. Vith um dort in unserer Pommesbude gut zu essen und so gestärkt den restlichen Heimweg anzutreten.

In guter Form erreichten wir Sourbrodt gegen 19.40 Uhr. Es dämmerte schon und hinter Sourbrodt bestaunten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang. Sonnenuntergang: Es wurde so schnell dunkel und so kühl das in Küchelscheid wieder die Jacken zum Einsatz kamen und auch die Funzeln wurden an den Rädern montiert. So kam auch noch eine Nachtfahrt dazu. Nicht dramatisch, weil wir dafür gerüstet waren. Glücklicherweise kamen wir pannenfrei durch und gegen 20.40 Uhr erreichten wir nach ca. 179 gefahrenen Kilometern Steckenborn.

Alles in allem eine super Tour, es hat wieder richtig Spaß gemacht!

Anmerkung: Habe auch hier auf die Veröffentlichung der Tourdaten verzichtet, die Streckenführung ist identisch mit der Luxemburg-Tour 2016.

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